
Ein Badezimmer in einer Kurzzeitvermietung ist ein Raum mit hohen Ansprüchen – er kann maßgeblich zur abschließenden Bewertung des Aufenthalts durch die Gäste beitragen. Es lohnt sich, daran zu denken, dass nicht nur der Komfort des Betts oder die Ästhetik des Wohnzimmers entscheidend dafür sind, ob Gäste mit der Unterkunft zufrieden sind. Ein gut ausgestattetes, sauberes Badezimmer, das den Bedürfnissen verschiedener Nutzer gerecht wird, ist oft der ausschlaggebende Faktor für positive Bewertungen und den Wunsch, zurückzukehren. Letztendlich ist es keine Frage der Wahl, sondern eine Notwendigkeit, denn alle Gäste nutzen diesen Raum.
Die richtige Vorbereitung dieses Bereichs ist nicht schwierig, wenn man sich auf einige Schlüsselelemente konzentriert. In diesem Leitfaden zeigen wir, woran Sie denken sollten, damit der Aufenthalt Ihrer Gäste in Ihrer Unterkunft geschätzt wird.
Die Grundausstattung eines Badezimmers in einer Kurzzeitvermietung sollte keinesfalls unterschätzt werden. Im Badezimmer zählt buchstäblich jedes Detail – eine schlechte Vorbereitung kann zu Frustration und Unbehagen bei den Gästen führen.
Das erste und offensichtlichste Element sind die Handtücher. Es sollte genug davon geben, damit jeder Gast mindestens drei Arten zur Verfügung hat: ein großes Badetuch, ein mittelgroßes Handtuch und ein kleines Gesichtstuch. Für zusätzlichen Komfort kann der Gastgeber auch Strandtücher anbieten, besonders wenn sich die Unterkunft in einer Küstenstadt befindet. Handtücher sollten nicht nur optisch ansprechend und makellos sauber sein, sondern auch praktisch – am besten eignen sich Baumwollhandtücher, da sie schnell trocknen, sich angenehm anfühlen und gut Wasser aufnehmen. Auch die Farbe spielt eine Rolle: Helle Handtücher wirken frisch, müssen jedoch häufiger gewaschen werden, um hygienisch zu bleiben.

Ebenso wichtig wie Handtücher sind die Pflegeprodukte. Seife sollte Standard sein – idealerweise Flüssigseife, da diese hygienischer ist als ein herkömmliches Stück. Flüssigseife kann in ästhetischen, wiederverwendbaren Spendern aufbewahrt werden, was Platz spart und umweltfreundlicher ist. Gäste freuen sich auch über Shampoo und Duschgel im Badezimmer. Manche Gastgeber stellen zusätzlich Haarspülung, Körperlotion, Wattepads oder Wattestäbchen bereit. Solche kleinen Extras hinterlassen einen positiven Eindruck und erhöhen den Komfort.
Ein wichtiger Aspekt ist die Menge an Toilettenpapier, die stets in ausreichender Menge verfügbar sein sollte. Es wird empfohlen, pro Aufenthalt mehrere Rollen bereitzustellen, sowie einen zusätzlichen Vorrat z. B. in einem dekorativen Korb oder Behälter. Umweltfreundliches Toilettenpapier erfreut sich zunehmender Beliebtheit – im Einklang mit dem Trend zur Nachhaltigkeit. Auch die Präsentation des Papiers spielt eine Rolle: Gäste schätzen Ästhetik und Liebe zum Detail.
Neben Pflegeprodukten sollten im Badezimmer auch Reinigungsmittel für Gäste verfügbar sein. Das verbessert nicht nur den Gesamteindruck des Aufenthalts, sondern hilft auch, Ordnung zu halten. Reinigungsmittel, Lappen oder eine Toilettenbürste sind essenzielle Elemente, um das Badezimmer sauber zu halten. Gäste, die für einige Tage oder Wochen mieten, möchten eventuell selbst für Sauberkeit sorgen – daher sollte der Zugang zu Reinigungsprodukten einfach sein. Nach Erfahrungen aus der Praxis wird auch ein Wischmopp häufig als wichtig genannt.
Der Eigentümer sollte zudem regelmäßig den Zustand des Badezimmers überprüfen und Verbrauchsartikel nach jedem Aufenthalt auffüllen – sofern dies zur angebotenen Leistung gehört. Wichtig ist, dass alles verfügbar, hygienisch, sicher und ansprechend verstaut ist.
Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal im Badezimmer sind Abfalleimer. Diese sollten mit einem Deckel versehen sein, um unangenehme Gerüche zu vermeiden. Es ist auch empfehlenswert, einen Behälter für Mülltrennung anzubieten – besonders, wenn der Vermieter einen umweltfreundlichen Ansatz verfolgt. Ersatzbeutel nicht vergessen – so erspart man sich das Reinigen des Mülleimers nach jeder Entleerung.

Eine Waschmaschine im Badezimmer ist kein Muss, kann aber ein großer Vorteil sein – besonders für Familien mit Kindern oder Geschäftsreisende. Falls eine Waschmaschine installiert wird, sollten auch Waschmittel bereitgestellt werden – Kapseln, Flüssigwaschmittel oder Pulver – da Gäste womöglich keine eigenen dabei haben. Auch hier gilt: Umweltfreundliche Produkte sind ein Pluspunkt bei Gästen.
Wenn die Immobilie keine Waschmaschine bietet, kann eine Wäschereiservice-Option oder zumindest ein Flyer mit dem nächsten Waschsalon hilfreich sein.
Ein Wäschetrockner ist ein besonderer Luxus. Er erhöht den Komfort des Aufenthalts erheblich – vor allem an Orten, wo Wäsche im Freien schwer trocknet, z. B. im Winter in den Bergen. Viele nasse Kleidungsstücke erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum – je nach Art der Immobilie sollte man also gut abwägen, was am besten ist.
Der Geruch im Badezimmer ist ein oft unterschätzter Faktor, der jedoch großen Einfluss auf den Gesamteindruck des Aufenthalts haben kann. Ein gut gewählter Lufterfrischer – idealerweise automatisch – kann unangenehme Gerüche effektiv überdecken und für langanhaltende Frische sorgen. Wichtig ist, dass der Duft neutral und dezent ist, um den Raum nicht zu dominieren. Alternativ können natürliche Duftquellen wie ätherische Öle in Diffusoren oder duftende Reinigungsmittel verwendet werden. Regelmäßiges Lüften ist essenziell – besonders in fensterlosen Bädern ohne natürliche Luftzirkulation.
Auch die Ästhetik ist genauso wichtig wie die Funktionalität. Gäste schätzen Sauberkeit und Ordnung, aber auch Sinn für Details. Der Gastgeber sollte für ordentliche Handtuchhalter, rutschfeste Matten zur Sicherheit und praktische Schränke und Ablagen sorgen, damit Gäste ihre Sachen gut verstauen können. Die Badezimmerbeleuchtung sollte gut durchdacht sein – sowohl Allgemeinbeleuchtung als auch punktuelle Beleuchtung, etwa über dem Spiegel, ist für die tägliche Pflege unerlässlich.
Ein Badezimmer in einer Kurzzeitvermietung sollte nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch und angenehm nutzbar sein. Zentrale Elemente wie die richtige Anzahl an Handtüchern, verfügbare Pflegeprodukte, Reinigungsmittel oder Waschmöglichkeiten können die Gästezufriedenheit deutlich steigern. Ein gut ausgestattetes Bad ist nicht nur Standard, sondern auch ein Unterscheidungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz. Regelmäßiges Auffüllen von Produkten sowie Sauberkeit und Frische tragen zur höchsten Servicequalität bei. Details wie stilvolle Mülleimer, elegante Seifenspender oder ein neutraler Duft machen das Bad zu einem komfortablen und einladenden Ort, den jeder Gast zu schätzen weiß.

Mindestens drei Arten pro Person: ein großes Badetuch, ein mittleres Handtuch und ein kleines Gesichtstuch. Hochwertige Baumwolle ist ideal – weich und schnelltrocknend. Strandtücher sind zusätzlich sinnvoll bei Lage in Wassernähe.
Flüssigseife, Shampoo und Duschgel sind Standard. Immer mehr Gastgeber bieten auch Körperlotion, Haarspülung, Wattepads und Wattestäbchen an. Diese sollten in wiederverwendbaren, ästhetischen Spendern präsentiert werden.
Nicht zwingend, aber sehr hilfreich – besonders bei längeren Aufenthalten. Wenn vorhanden, sollten Waschmittel bereitstehen: Pulver, Flüssigwaschmittel oder Pods. So können Gäste bequem waschen, ohne eigene Mittel mitzubringen.
Je nach Anzahl der Gäste und Dauer des Aufenthalts – mindestens mehrere Rollen. Ein zusätzlicher Vorrat (z. B. im dekorativen Behälter) wird geschätzt. Hochwertiges oder umweltfreundliches Papier kommt besonders gut an.
Mit automatischen Lufterfrischern, ätherischen Öldiffusoren oder frischen Blumen. Der Duft sollte neutral und nicht zu intensiv sein. Wichtig ist auch gute Belüftung, besonders in fensterlosen Räumen.