Innenraumfotografie mieten
14/08/2026 | mein BedBooking

Fotos von der Ferienwohnung ohne Fotografen – 9 Tipps für mehr Buchungen!

Gute Fotos der Ferienwohnung wirken sich direkt auf das Geschäftsergebnis aus – laut Daten von Airbnb erzielen Angebote mit hellen und sorgfältig aufbereiteten Fotos bis zu 40 % höhere Einnahmen und 24 % mehr Buchungen. Es sind gerade diese ersten Eindrücke, die darüber entscheiden, ob ein Gast auf die Anzeige klickt oder zur Konkurrenz wechselt. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen einen bewährten Prozess für die Innenraumfotografie: von der Inszenierung der Räume und der Nutzung von natürlichem Licht über Bildkomposition und Ausrüstungstricks bis hin zur sicheren Nachbearbeitung und Rentabilitätsanalyse. Wenden Sie diese Regeln an, bevor Sie Ihr Angebot auf Airbnb, Booking.com oder deiner eigenen Website mit Buchungskalender veröffentlichst.

Wie inszeniert man Schlafzimmer, Küche und Wohnzimmer, damit das Foto zum Buchen animiert?

Bevor du zur Kamera greifst, solltest du den Raum herrichten. Home Staging ist kein Luxus – es ist der einfachste Weg, ein gewöhnliches Interieur so aussehen zu lassen, als wäre es ein Ort, an dem man gerne seinen Urlaub verbringen würde. Eine umfassende Inszenierung dauert nur 15–20 Minuten pro Raum (ca. 1,5-2 Stunden für die gesamte Unterkunft), aber genau dieser Schritt unterscheidet amateurhafte Aufnahmen von einem Angebot, das sich wirklich verkauft.

  • Schlafzimmer – ordne die Zierkissen sorgfältig an und lege eine Decke locker über das Bett, bügle die Bettwäsche und vermeide sichtbare Falten.
  • Küche – stellen Sie frisches Obst, Kräuter in einem Topf oder eine Tasse Kaffee auf die Arbeitsplatte. Leere, sterile Arbeitsplatten wirken auf Fotos kühl und unfreundlich.
  • Wohnzimmer – fügen Sie ein Element des „Moment der Entspannung“ hinzu: Weingläser, ein aufgeschlagenes Buch, eine Kerze. Das weckt beim Besucher die Assoziation mit Erholung und nicht nur mit der Wohnfläche.
  • Ordnung und „Entrümpeln“ – entfernen Sie Kabel, Fernbedienungen, persönliche Gegenstände und alles, was den Blick ablenkt. Je weniger „Unordnung“, desto größer wirkt der Raum.
Stilisiertes Wohnzimmer in einer Mietwohnung - Innenraumfotografie mit natürlichem Tageslicht
Das Wohnzimmer wurde aus einer Ecke bei maximalem Tageslicht fotografiert – dadurch wirkt der Raum größer und geräumiger. Foto von Lisa Anna

Wie nutzt man Tageslicht in der Innenraumfotografie, um einen Raum optisch zu vergrößern?

Licht ist das wichtigste – und kostengünstigste – Werkzeug in der Innenraumfotografie. Schlechtes Licht kann selbst den am besten inszenierten Raum ruinieren.

  • Die Tageszeit ist entscheidend: Fotografiere tagsüber, wenn das meiste natürliche Licht in den Raum fällt. Nach Osten ausgerichtete Räume sehen morgens am besten aus, nach Westen ausgerichtete am Nachmittag.
  • Vermeiden Sie künstliches Licht: Machen Sie keine Fotos an bewölkten Tagen oder nach Einbruch der Dunkelheit. Das künstliche Licht von Glühlampen sorgt für einen Gelbstich, der sich bei der Bearbeitung nur schwer korrigieren lässt.
  • Maximale Helligkeit: Zieh die Vorhänge zurück und zieh die Jalousien so weit wie möglich hoch – Helligkeit allein lässt den Raum optisch größer wirken.
  • Stativ und Stabilisierung: Das Licht in Innenräumen kann tückisch sein, und die Hand verursacht immer Mikrovibrationen. Achte auf eine gute Stabilisierung – selbst das einfachste Stativ für das Smartphone für ca. 30 Złoty verbessert die Schärfe von Innenaufnahmen drastisch und verhindert unscharfe Bilder.
Eine Küche in einer Mietwohnung mit frischem Obst und Wein auf der Arbeitsfläche – Styling vor einem Fotoshooting
Frisches Obst und ein Glas Wein auf der Arbeitsplatte statt einer leeren, sterilen Fläche – ein einfacher Styling-Trick, der das Bild wärmer wirken lässt und den Blick auf sich zieht. Foto von Max Vakhtbovych

Welcher Bildausschnitt und welcher Blickwinkel machen aus Ihrer Wohnung einen Airbnb-Bestseller?

Die Bildkomposition ist die Grundlage guter Innenaufnahmen – sie entscheidet darüber, ob ein Raum auf dem Foto geräumig oder beengt wirkt. Über 90 % der Gäste entscheiden anhand der ersten 5 Fotos in der Galerie, ob sie auf das Angebot klicken, und das Hauptfoto (Thumbnail) ist für 25-30 % der Klickrate (CTR) verantwortlich. Eine vollständige Fotogalerie für eine 30-60 m² große Wohnung sollte 20 bis 35 Fotos umfassen (jeweils 3–5 Aufnahmen pro Raum).

  • Kamera-Höhe: Fotografieren Sie aus einer Höhe von 100-120 cm (Hüfthöhe oder Höhe der Türklinke). Wenn Sie das Smartphone auf Augenhöhe halten, wirkt die Perspektive flacher.
  • Ecke statt Wand: Richten Sie die Kamera leicht schräg auf eine Ecke des Raums – so lässt sich mehr Raum einfangen als bei einer Aufnahme „von vorne“.
  • Vorsicht beim Superweitwinkelmodus (0,5x): Viele Menschen schalten auf ihrem Smartphone automatisch den 0,5x-Modus ein, um den gesamten Raum einzufangen. Vorsicht – dieser Modus kann die Wände unnatürlich verzerren und einen übertriebenen „Fischaugen“-Effekt erzeugen. Treten Sie stattdessen einen Schritt zurück oder verwenden Sie das Standardobjektiv (1x), um natürliche Proportionen zu gewährleisten.
  • Achte auf senkrechte Linien: Achte auf gerade senkrechte Linien (Wände, Fensterrahmen). Ein schräger Bildausschnitt lässt den Raum unordentlich wirken.
  • Zeige den Grundriss: Im Schlafzimmer sollte die Aufnahme auch das Fenster, den Kleiderschrank oder einen Teil des Badezimmerzugangs einbeziehen, damit der Besucher den Grundriss der Wohnung leichter nachvollziehen kann.

Das zweite Beispiel eines stilisierten Wohnzimmers in einer Mietwohnung – Home Staging vor einem Fotoshooting
Home Staging für eine Unterkunft. Foto von Max Vakhtbovych: Pexels

Ein paar Tipps: Wie lässt sich Fotos ohne teure Bearbeitungsprogramme verbessern?

Die Nachbearbeitung besteht aus ein paar schnellen Korrekturen, die du mit kostenlosen Apps (Snapseed, Lightroom Mobile in der kostenlosen Version) vornehmen kannst.

  • Weißabgleich anpassen: Entfernen Sie einen Gelb- oder Blaustich mit dem automatischen Korrekturwerkzeug.
  • Helligkeit und Kontrast: Erhöhen Sie die Helligkeit leicht, ohne dass das Bild „ausgebrannt“ wirkt.
  • Linien begradigen: Verwende das Werkzeug zur Perspektivkorrektur.
  • Seien Sie ehrlich: Über 60 % der negativen Bewertungen (1-3 Sterne) auf Booking.com und Airbnb sind darauf zurückzuführen, dass die Fotos nicht der Realität entsprechen. Ein Rückgang der Bewertung unter 4,8 auf Airbnb oder 8,5 auf Booking.com verschlechtert die Position in den Suchergebnissen drastisch – fügen Sie daher bei der Bearbeitung keine Möbel oder Ausblicke hinzu, die in Wirklichkeit nicht vorhanden sind.

Wenn die neuen Fotos die ersten Gäste anziehen, sorgen Sie dafür, dass Sie das wachsende Interesse reibungslos und stressfrei bewältigen können. Mit steigenden Buchungen über mehrere Portale gleichzeitig kann es leicht zu Fehlern oder kostspieligen Überbuchungen kommen. Die App BedBooking ermöglicht es dir, die Kalender von Airbnb, Booking.com und deiner eigenen Website an einem Ort automatisch zu synchronisieren, sodass du mühelos den Überblick über einen vollen Kalender behältst.

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Fotos selbst machen oder einen Fotografen beauftragen? Ein Vergleich von Kosten und Wirkung

Die Investition in professionelle Fotos hat einen hohen ROI – die Kosten für das Fotoshooting machen sich in der Regel bereits nach 1-2 Buchungen bezahlt. Finden Sie heraus, welche Lösung für Sie die richtige ist:

KriteriumEigene Fotos (Smartphone)Professioneller Fotograf
Kosten0 PLN (eigene Ausrüstung + Stativ ca. 30 PLN)300–800 PLN pro Fotosession
Zeit und VerfügbarkeitSofort verfügbar, volle FlexibilitätTerminvereinbarung und Wartezeit für die Nachbearbeitung erforderlich
Qualität und LichtGut, wenn die im Artikel beschriebenen Grundsätze beachtet werdenDurchweg hoch, professionelle Ausrüstung und HDR-Bearbeitung
Auswirkungen auf CTR und UmsatzAusreichend für eine stabile AuslastungHöchste (bis zu +40 % Umsatz im Premium-Segment)
Wann lohnt es sich?Kleinere Objekte, Budget-Segment, häufige Änderungen der InneneinrichtungPremium-Objekte, starker Wettbewerb, nach einer Komplettrenovierung

Für die meisten Objekte im mittleren Segment reichen gut gemachte, selbst aufgenommene Innenaufnahmen völlig aus – ein professioneller Fotograf ist eine Investition, die dem höheren Segment vorbehalten ist.

Checkliste: 9 Schritte zu Fotos, die die Auslastung steigern

  1. Räumen Sie jeden Raum auf und gestalten Sie ihn stilvoll (Entrümpeln + Akzente für Entspannung).
  2. Fotografieren Sie tagsüber und nutzen Sie dabei möglichst viel natürliches Tageslicht.
  3. Ziehen Sie Vorhänge und Jalousien zurück, um möglichst viel Licht hereinzulassen.
  4. Verwenden Sie ein Stativ für ca. 30 Złoty, um Mikrovibrationen auszugleichen und die Schärfe zu verbessern.
  5. Richten Sie den Bildausschnitt auf eine Ecke des Raums aus und vermeiden Sie den übertriebenen Superweitwinkelmodus (0,5x), der die Wände verzerrt.
  6. Achte auf gerade vertikale Linien (Wände, Fensterrahmen).
  7. Machen Sie 20–35 Fotos des gesamten Objekts, wobei Sie den Schwerpunkt auf die ersten 5 Aufnahmen legen sollten.
  8. Korrigiere den Weißabgleich und die Helligkeit in einer kostenlosen App (z. B. Snapseed).
  9. Achten Sie auf 100 % Realismus, um negative Bewertungen und einen Rückgang der Bewertungen zu vermeiden.

Deine Fotos sind bereit, Gäste anzulocken und eine hohe Auslastung zu erzielen. Sobald du ein attraktives Angebot veröffentlicht hast, sorge für eine zügige Bearbeitung der eingehenden Anfragen. Probiere BedBooking 30 Tage lang kostenlos aus und überzeugen Sie sich selbst, wie bequem Sie Kalender, Preise und Buchungen aller Portale an einem Ort verwalten können.

FAQ – die häufigsten Fragen zur Innenraumfotografie für Mietobjekte

Wie macht man gute Fotos von einer Ferienwohnung ohne professionellen Fotografen?

Ein Smartphone auf einem preiswerten Stativ (ab 30 PLN, um die Schärfe zu gewährleisten), natürliches Tageslicht, die Beseitigung von visuellem „Rauschen“ und durchdachtes Home Staging (frische Kräuter, faltenfreie Bettwäsche) reichen aus. Halten Sie die Kamera auf Höhe der Türklinke (100–120 cm), vermeiden Sie den 0,5x-Modus und achten Sie auf gerade vertikale Linien. Die gleichen Regeln für die Innenraumfotografie – Licht, Bildkomposition, kein visuelles Rauschen – gelten unabhängig davon, ob du mit dem Smartphone oder einer Kamera fotografierst.

Wie viele Fotos sollte eine Wohnung auf Airbnb und Booking.com haben?

Die optimale Anzahl für eine Wohnung mit einer Fläche von 30–60 m² liegt bei 20 bis 35 Fotos (jeweils 3–5 pro Raum). Am wichtigsten sind die ersten 5 Fotos sowie das Vorschaubild, die für den Großteil der Klicks verantwortlich sind.

Zu welcher Uhrzeit sollte man Fotos von Mietwohnungen machen?

Am besten tagsüber bei sanftem Tageslicht – morgens für Zimmer mit Ostausrichtung, nachmittags für Zimmer mit Westausrichtung. Vermeide Fotos nach Einbruch der Dunkelheit und die Kombination von Glühlampenlicht mit Fensterlicht.

Lohnt es sich, in einen professionellen Innenraumfotografen zu investieren?

Ja, wenn Ihr Objekt im Premium-Segment oder auf einem sehr umkämpften Markt konkurriert. Die Kosten von 300–800 PLN machen sich in der Regel bereits nach 1–2 Buchungen bezahlt, dank eines Umsatzanstiegs von bis zu 40 %.

Kann ich mit meinem Smartphone gute Fotos für mein Mietangebot machen?

Ja – ein Smartphone reicht für ein professionell wirkendes Fotoshooting völlig aus, wenn du dieselben Regeln beachtest wie bei der Arbeit mit einer Kamera: natürliches Tageslicht, Stabilisierung auf einem Stativ für ca. 30 Złoty, Bildausschnitt in einer Ecke aus einer Höhe von 100–120 cm und ein Standardobjektiv (1x) anstelle des Superweitwinkelmodus (0,5x), der die Wände verzerrt. Die Qualität des Bildsensors im Smartphone spielt heute nur eine untergeordnete Rolle – zu 80 % entscheiden Licht und Bildkomposition über das Endergebnis, nicht die Ausrüstung. Ein professioneller Fotograf ist nur im Premium-Segment oder bei starker lokaler Konkurrenz sinnvoll.

Wie lange dauert ein gutes Fotoshooting mit dem Smartphone in einer Wohnung?

Bei einer Wohnung von 30–60 m² dauert der gesamte Prozess – Styling + Fotografieren – dauert in der Regel 2–3 Stunden: etwa 1,5–2 Stunden für das Home Staging aller Räume und 30–60 Minuten für das eigentliche Fotografieren, wenn Sie pro Raum 3–5 Aufnahmen machen. Es lohnt sich, das Shooting an einem sonnigen Tag zu planen, zu einer Zeit, zu der das Licht am besten auf die wichtigsten Räume fällt (morgens bei Sonnenaufgang, nachmittags bei Sonnenuntergang), damit man am nächsten Tag keine Nachbesserungen vornehmen muss.